Über Mich
Das ist der Mensch hinter „Meine private Hölle“.
Eines vorweg, ich schreibe immer ehrlich und ohne ein Blatt vor dem Mund.
Bei Beiträgen, die vielleicht triggern könnten, werde ich eine Triggerwarnung an den Anfang schreiben.
Hallo, ich bin Malte, geboren 1983, Vater einer wunderbaren Tochter, Websitebetreiber, Blogger und ich leide unter Depressionen.
Ich möchte dafür sorgen, dass es mehr Akzeptanz, Offenheit und Aufklärung gibt, wenn es um Depressionen und andere psychische Erkrankungen geht, wobei ich mich hier auf die Depressionen beschränken werde.
Meine-private-Hölle soll Dir Mut machen, Hoffnung schenken und aufzeigen, dass Du nicht alleine bist mit dieser Erkrankung.
Auf meiner Website findest Du allgemeine Informationen zu Depressionen, Psychologen, Psychiatern, Wege zur Selbsthilfe und Therapiemöglichkeiten.
In meinem Blog wirst Du einen kleinen Einblick in mein Leben bekommen, wie ich jeden Tag versuche, mein Leben mit den Depressionen, dennoch glücklich zu leben.
Viele findet man auch so im Internet, z.B. über Google, aber ich versuche es, kurz und leicht verständlich zu formulieren, so das es auch in akuten Situationen hoffentlich noch verständlich bleibt.
Es soll für Betroffene, Angehörige von Betroffenen und bei Interessierten, gleichermaßen verständlich und informativ ankommen.
Ich versuche die Website so aktuell und informativ zu halten, wie es mir als Laie, möglich ist.
Alles was ich schreibe ist entweder aus meinem Leben, eigenen Erfahrungen, oder nach sorgfältiger Recherche verfasst worden.
Inhaltsübersicht
Warum mache ich mir die Arbeit?
Erst wollte ich „nur“ anderen helfen, während ich an meiner Website gearbeitet habe, habe ich allerdings bemerkt, dass mir sehr gut tut.
Mittlerweile ist es ein Bestandteil meines Lebens geworden, da ich aufgehört habe, mich zu verstecken.
Regelmäßig bekomme ich Zuspruch und Respektbekundungen, für meinen Mut und meine Offenheit.
Wer bin ich eigentlich?
- Malte S., geboren 1983
- Vater einer wunderbaren Tochter, 2015
- Ehemann meiner Traumfrau, 2014
- gelernter IT-Systemkaufmann
Krankheiten
- chronische Sinusitis
- Adipositas
- Bluthochdruck
- Schlafabnoe
- Depressionen
- Anpassungsstörung
- Binge-Eating-Disorder
- Soziale Phobie, mittlerweile aber sehr gut im Griff
- ADHS
Seit 2005 befinde ich mich in psychologischer und psychiatrischer Behandlung.
Aktuell nehme ich Antidepressiva ein: morgens Venlafaxin und morgens, mittags sowie abends Tianeurax.
Bei Schlafstörungen nehme ich zur Nacht zusätzlich Pipamperon.
Schon früh fühlte ich mich oft anders als andere Menschen.
Viele Situationen überforderten mich emotional sehr stark.
Heute erkenne ich viele ADHS-Symptome bereits in meiner Kindheit und Jugend.
Doch damals wurde nichts erkannt.
Statt Hilfe entwickelte ich immer mehr das Gefühl, mit mir würde etwas grundsätzlich nicht stimmen.
Ich versuchte jahrelang einfach nur zu funktionieren und mir meine Probleme irgendwie selbst zu erklären.
Erst mit 42 Jahren erhielt ich die Diagnose ADHS.
Und plötzlich ergaben viele Dinge in meinem Leben erstmals Sinn.
Ich bin ein sehr emotionaler Mensch. Geduld ist mir leider relativ fremd und daher kann ich auch extrem schlecht warten.
Viele meiner Hobbys, Leidenschaften und Fähigkeiten habe ich heute nicht mehr beziehungsweise nur noch wenig ausgeprägt.
Das ist leider eine Folge meiner Erkrankungen.
Ungefähr 2010, nach meiner ersten Reha, war ich zum Beispiel fünf Tage in der Woche im Fitnessstudio.
Heute finanziere ich ein Fitnessstudio, ohne es auch nur einmal im Jahr zu besuchen.
Ich schaffe es einfach nicht mehr alleine dorthin. Mir fehlt ein Trainingspartner, der mir eine Verpflichtung gibt und mir Mut macht.
Mich hindern die depressive Symptomatik, aber auch die Scham, weil ich mittlerweile sehr adipös geworden bin.
Mit meinem Erscheinungsbild bin ich selbst absolut unzufrieden und unglücklich, aber es zu verändern schaffe ich einfach nicht, worunter ich zusätzlich leide.
ABER auch das werde ich in Zukunft wieder schaffen, denn ich habe viel Rückhalt im Familien- und Freundeskreis. Dazu habe ich die beste Familie der Welt.
Alleine weil ich noch lange Zeit mit meiner Frau und meiner Tochter verbringen möchte, bin ich es mir selbst schuldig.
Was kann ich noch über mich sagen?
Ich bin ein regelrechter Film- und Serienjunkie, höre gerne Musik – je lauter, desto besser – und neuerdings habe ich Diamond Painting für mich entdeckt.
Es ist erstaunlich, wie sehr man dabei abschalten kann und einfach mal alles um sich herum vergisst.
Seit 2022 engagiere ich mich, so gut es mir gesundheitlich noch möglich ist, politisch.
Am 01.06.2022 bin ich Mitglied einer Partei geworden.
Auch hier versuche ich, soziale Gerechtigkeit, Akzeptanz und Hilfsmöglichkeiten zu fördern.
Dazu zählt zum Beispiel, dass wir von der AfA Waltrop ein eigenes Konzept zum Bedingungslosen Grundeinkommen erarbeitet haben.
Ich bin zwar erst spät dazu gestoßen, aber ich bin froh, einen Teil dazu beizutragen.
Allerdings muss ich sagen, es gibt für mich nichts schöneres im Leben, als Zeit mit meiner Frau und meiner Tochter zu verbringen.